Vidoudez, Alfred und Pierre

Atelier Vidoudez
«Le Salon de Lutherie», La Coraterie Genève, 1904

Nach einer Lehre in einem Genfer Musikhaus lernt Alfred Vidoudez sein Handwerk bei Gustave Bazin in Mirecourt (F). Nach Wanderjahren in Brüssel (bei Georges Mougenot) und Paris (bei Léon Bernardel) eröffnet er 1904 in Genf sein eigenes Atelier.

Bereits 1910 wird er zum «luthier du conservatoire» ernannt. Alfred Vidoudez ist in seinen Arbeiten der französischen Bauweise sehr verbunden.

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Werbelogo Vidoudez

Nach dem Tod Alfreds 1943 übernimmt sein Sohn Pierre das Geschäft. Anders als sein Vater erlernt Pierre sein Handwerk im vogtländischen Markneukirchen.
Seine Wanderjahre in Lyon (bei Boulangeot) und Paris (bei Caressa) bringen ihm jedoch auch den französischen Geigenbau und insbesondere den Bogenbau nahe. Sein Geschäft zählt zu den wichtigsten Ateliers der Schweiz, in dem auch namhafte Bogenmacher, wie etwa der französische Bogenmacher Bernard Ouchard arbeiten.

Nach dem Tod von Pierre Vidoudez 1994 wird das Atelier vom Musikhaus Hug & Co. aufgekauft.