
Gustav Lütschg geht bei Gustav Methfessel in die Lehre und arbeitet anschliessend zwei Jahre in Brüssel bei George Mougenot. 1898 kehrt er zurück nach Bern, wo er das Geschäft seines Lehrmeisters Methfessel übernimmt und einige Jahre später seinen jüngeren Bruder Gerhard Lütschg ausbildet. Gustav Lütschg äusserte sich über sein Lackierverfahren.
„Die Instrumente können nur an der Sonne lackiert werden und der Lack wird mit dem Handballen aufgedrückt. Die Lackierung eines Instrumentes dauert 4-6 Monate. Während dieser Zeit bleiben die Instrumente dem Licht oder der Sonne direkt ausgesetzt. Der Lack ist vollkommen lichtbeständig. Derselbe Lack wurde benutzt von Vuillaume, Paris, Kerschensteiner, Regensburg, Lemböck, Wie und Methfessel, Bern.“ (Quelle: Boltshauser)
