Jacot, Werner und Alex

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Filmausschnitt aus: "Le violon cassé"
Geschickt wissen die Jacots, sich in dem schwierigen ländlichen Umfeld zu vermarkten. Schon 1920 lassen sie einen Stummfilm produzieren, der als Werbefilm in den Kinos von La Chaux de Fonds gezeigt wird: “le violon cassée"

Die Gebrüder Werner Jacot (1899-1983) und Alex Jacot (1906-1979) stammen aus La Chaux-de-Fonds. Nachdem Werner die Landwirtschaft aufgibt, absolviert er eine Lehre als Holzbildhauer und beginnt als Autodidakt mit dem Geigenbau.

Sein jüngerer Bruder Alex geht bei ihm in die Lehre und wird später sein Partner. 1927 gewinnt eine Geige der Brüder auf der Internationalen Geigenbauausstellung in Genf die Silbermedaille.

Wirtschaftliche Probleme veranlassen die beiden Handwerker, sich 1944 in Les Bayards im Schweizer Jura niederzulassen. Dort bleiben sie bis 1977. Ihre letzten Lebensjahre verbringen sie in ihrer Heimatstadt La Chaux-de-Fonds.

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Filmausschnit aus: "Le rossignol de sibérie"
1964 produziert der jurassische Regisseur André Paratte den Dokumentarfilm “le rossignol de siberie” über die Brüder Jacot.