Migration im europäischen Geigenbau

Bereits im 16. Jh. verlassen Füssener Lauten- und Geigenmacher ihre Heimat um sich in Städten wie Venedig, Bologna oder Lyon anzusiedeln.

Die Auswanderungswelle süddeutscher Instrumentenmacher während des 30 jährigen Krieges (1618-1648) zeugt vom Überlebenskampf der Handwerker:
↘︎ Füssen

Viele der Ausgewanderten etablieren sich in Italien und tragen dort massgeblich zur Blüte des italienischen Geigenbaus bei.

Auch im 20. Jahrhundert erleben wir am Beispiel der Vertreibung sudetendeutscher Instrumentenbauer aus Böhmen nach Westdeutschland den Untergang und Wiederaufbau einer Geigenbaukultur:
↘︎ Bubenreuth