Antonio Stradivari erlernte sein Handwerk möglicherweise bei Nicolo Amati (1596-1684, Enkel von Andrea Amati). In seiner fast 70-jährigen Schaffenszeit dürfte er mehr als 1000 Instrumente gebaut haben, von denen heute noch ca. 650 erhalten sind. Insbesondere die Instrumente der sogenannten goldenen Periode (ca. 1700 - ca. 1720) gelten als Höhepunkt der Geigenbaukunst.

Portrait von Antonio Stradivari. Es handelt sich möglicherweise um das einzige Portrait Stradivaris, das zu seinen Lebzeiten von einem Cremoneser Maler angefertigt wurde. Im 19. Jh. wurden im Zuge der Legendenbildung zahlreiche romantisierende Darstellungen Stradivaris angefertigt.

«Vor einigen Tagen habe ich dem Prinzen der Toscana die beiden Geigen und das Cello geschenkt und ich versichere euer Ehren, dass sie ihm so gut gefallen haben, dass ich mir nicht mehr hätte wünschen können…. Als Beweis dafür muss ich Sie bitten, sofort mit dem Bau von zwei Bratschen zu beginnen, nämlich einer Tenor- und einer Altviola, die für die Vervollständigung des gesamten Konzertes fehlen».
